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Jagdverhalten
Katzen ist das Jagdverhalten angeboren, doch
müssen sie ihre Fertigkeiten erlernen und schulen. Kleine Katzen
beginnen im Alter von 4 Wochen spielerisch ihre Jagdfertigkeiten zu
trainieren. Sie lernen und üben sowohl mit ihren Geschwistern als auch
ihrer Mutter.
Zuerst wird alles, was erhaschbar ist, versucht zu fangen und sich mit
den Geschwistern spielerisch gemessen. Wenn sie größer sind, übt die
Mutterkatze an „lebenden Objekten“, wenn sich das zum Beispiel in
Freiheit anbietet. Handelt es sich um reine Wohnungstiere, lehrt das
Muttertier an Spielmäusen und anderen „Beuteobjekten“.
Ist die Katze erwachsen und verfügt über Freigang, hat sie ihr eigenes
Jagdrevier, das regelmäßig abgeschritten und vor Eindringlingen
geschützt wird. Der „liebste Stubentiger“ besinnt sich seines
angeborenen Jagdverhaltens, wenn er beispielsweise eine huschende Maus
oder einen flatternden Vogel sieht. Dann wird sich lautlos
angeschlichen, zum Sprung angesetzt und mit einem gezielten Biss
getötet.
Auch reine Wohnungskatzen müssen regelmäßig die Gelegenheit zum
spielerischen Beutefang haben, indem man sie täglich mindestens eine
Stunde mit Spielen beschäftigt. Dazu eignen sich Spielangeln, Stoff- und
Fellmäuse oder selbst gebastelte Spielzeuge wie Korken, „Ü-Eier“ oder
Wollreste.
Bitte die Katze nie mit Schnüren & Kordeln unbeaufsichtigt spielen
lassen ! Im Eifer des „Spielgefechts“ kann es leicht passieren, dass die
Katze sich in dem Faden verheddert und schlimmstenfalls stranguliert ! |