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Erfahrungsbericht
unserer Gran Canaria Reise
(16.07. bis 23.07.2005)
Am Tag unserer Ankunft auf Gran Canaria (GC),
haben wir gleich Kontakt zu den Damen aufgenommen, die im Norden und
Süden für den Tierschutz tätig sind. Mit Frau Groos (Tierhilfe Gran
Canaria im Süden) haben wir uns gleich für den nächsten Tag (Sonntag)
verabredet. Sie führte uns in die Tierklinik und zeigte uns dort alles,
inklusive der Käfige mit den vielen, vor allem kleinen Katzen, die
tagtäglich dort landen. Es wird versucht, sie aufzupäppeln und dann gut
zu vermitteln. Dafür ist Frau Groos unermüdlich tätig und koordiniert
alles: Vom Pflegeplatz über Impfungen und Tests bis Flugpaten und
Fluganmeldung. Ausserdem muss sie täglich dafür bezahlen, dass die Tiere
in der Tierklinik "wohnen" dürfen und versorgt werden. Sie zeigte uns
auch eine kleine schwarze Katze, etwa 8 Wochen alt und ständig wütend
schreiend. Sie sagte, dass ihr diese Katze besonders große Sorgen mache,
weil sie 1.schwarz ist (an der Playa del Inglés sind uns in der einen
Woche ca. 20 ausschließlich schwarze, große und kleine Katzen begegnet).
Schwarze Katzen will niemand.... 2. sei die Katze so scheu und agressiv,
dass sie sich nicht vermitteln ließe. Was blieb? Entweder Frühkastration
und wieder aussetzen, was bedeutet hätte, dass sie ungeimpft bleibt und
so ein Gefahrenherd für die Anderen ist oder Einschläfern, weil "nur"
schwarz und unvermittelbar und viel Geld kostet und anderen
(vermittelbaren) Katzen den Platz weg nimmt..... Frau Groos sagte das
alles recht trocken, aber man merkte, dass es ihr sehr nahe ging und sie
die Kleine lieber vermitteln würde.
Danach zeigte uns Frau Groos noch ihr Zuhause in einer
Appartementanlage, wo sie erreicht hat, dass alle Katzen dort (ca.30)
kastriert wurden und täglich (in einer kleinen Futterhütte) gefüttert
werden. 3 Tage später wurde eine kleine Siamkatze gebracht (auch etwa 8
Wochen) und zu dem scheuen schwarzen Katerchen gesetzt. Es war Liebe auf
den ersten Blick und klein "Griesgram" taute auf !!!!!! Die beiden
spielten zusammen kuschelten und er lernte von ihr, dass Menschen
durchaus nett sein können. Die beiden waren 2 unsere 9 Kostbarkeiten,
die wir schließlich auf dem Rückflug mit an Bord hatten!!!!
Sonntag, den 17.07. fuhren wir mit dem Mietauto
ins Inselinnere, von dort an einem wunderbaren See entlang und immer
weiter hinauf, bis an den (fast höchsten) Punkt der Insel, den
Nationalpark Tejeda und dem Roque Nublo, einer beeindruckenden
Felsformation. Dort oben war es gigantisch heiss und sehr einsam! Ausser
uns kaum Touris. Wir stiegen aus, gingen ein paar Meter und hörten ein
entsetzliches Geräusch ... Es hörte sich erst an wie ein weinendes Kind
und wir fragten uns, wo das in dieser Gegend wohl sein sollte? Plötzlich
bemerkten wir weiter Richtung Abgrund einen Graben und darin ein
Abflussrohr. Von dort kam dieses furchtbare Jammern.
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